Die Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt haben sich am 15. November 2008 in Dessau-Rosslau in einem „Landesnetzwerk Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt" (LAMSA) zusammengeschlossen.
LAMSA vertritt die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Landesebene. Es versteht sich als legitimierter Gesprächspartner gegenüber der Landesregierung und allen relevanten Organisationen auf Landesebene sowie ähnlichen Migrantenselbstorganisationen in anderen Bundesländern.
Das LAMSA möchte einen Beitrag zur nachhaltigen Förderung der Integration von MigrantInnen in Sachsen-Anhalt leisten.
Gegenwärtig sind 62 Organisationen von MigrantInnen und einzelnen Menschen mit Migrationshintergrund Mitglied im LAMSA .
Die Mitgliedschaft im LAMSA ermöglicht die kostenfreie Teilnahme an Fortbildungen im Rahmen des Projektes EFI der Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft” Halle-Saalekreis e. V., gefördert durch die Europäische Union und das Land Sachsen-Anhalt.
Das Landesnetzwerk ist gegliedert in: Mitgliederversammlung, geschäftsführende Arbeitsgruppe, den/die Sprecher/in und den/die Koordinator/in.
Die Mitgliederversammlung tagt jährlich zweimal.
Die geschäftsführende Arbeitsgruppe setzt sich aus 5 Personen zusammen, die durch die Mitgliederversammlung gewählt werden. Die geschäftsführende Arbeitsgruppe vertritt das Landesnetzwerk nach außen und innen im Auftrag der Mitgliederversammlung.
Alle Mitglieder des Landesnetzwerkes wirken öffentlichkeitswirksam innerhalb ihrer eigenen Struktur für die Ziele des Landesnetzwerkes. Das Landesnetzwerk arbeitet öffentlichkeitswirksam durch Fachveranstaltungen und durch die Teilnahme an landesweit oder regional bedeutsamen Maßnahmen. Das Landesnetzwerk arbeitet mit den Medien in Sachsen-Anhalt zusammen, um das Thema Zuwanderung und Integration der Mehrheitsgesellschaft nahe zu bringen.
Stichworte: Förderrichtlinien, Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Menschen mit Migrationshintergrund, AusländerInnen, Ausländer, Ausländerinnen, Drittstaatsangehörige
Tandemprojekte, Empowerment, Migration, Integration, Migrationsgeschichte, Servicestelle, Interkultureller Dialog, Eingliederung, Ausländerintegration, Migrantenintegration, integrieren, Gesellschaft, Bundesland Sachsen-Anhalt